Beförderungsbedingungen

Auszug aus den Allgemeinen Beförderungsbedingungen

Wir erlauben uns, Sie besonders auf § 6 und §7 der Allgemeinen Beförderungsbedingungen hinzuweisen:

§6 Fahrpreise und Fahrausweise.

§7 erhöhtes Beförderungsentgelt

Beförderungsbedingungen für die 4er Sesselbahn

§ 1 Geltungsbereich

(1) Die durch Aushang bekannt gemachten Allgemeine Beförderungsbedingungen gelten für die Beförderung von Personen und Sachen und beim Aufenthalt auf dem Bahngelände.

(2) Zum Bahngelände gehören der Einstieg, die Stationen, die Sessellifttrasse, der Ausstieg, Warte- sowie die Anstellbereiche.

(3) Soweit für Wanderwege, Skiabfahrtsstrecken usw. eine Haftung der 4er SB nach den Grundsätzen der Verkehrssicherungspflicht oder aus anderen Gründen besteht, wird auf § 9 Abs. 2 verwiesen. Über deren Benutzung entscheidet der Benutzer eigenverantwortlich in freier Einschätzung seiner persönlichen Befähigung; auf die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen sowie auf international anerkannte Verhaltensregeln (z.B. FIS- Verhaltensregeln für Skifahrer sowie den DSV Tipps wird hingewiesen) sie werden ebenfalls Bestandteil dieser AGB´ s. Pisten- und Wegekennzeichnungen sollten im eigenen Interesse beachtet werden. Auf die in § 5 näher bezeichneten Folgen wird verwiesen.

(4) Die Beförderungsbedingungen sind ein Bestandteil des Beförderungsvertrages. Sie gelten für die Beförderung von Personen und Sachen sowie für des Verhalten im Bahnbereich. Die Erfüllung des Beförderungsvertrages und damit die Wirksamkeit dieser Beförderungsbedingungen beginnt mit dem Erreichen und endet mit dem Verlassen der dem Sesselliftbetrieb gewidmeten Anlagenteile. Mit dem Kauf des Fahrausweises anerkennt der Fahrgast die nachstehenden Bestimmungen und verpflichtet sich, diese einzuhalten.

(5) Die AGB´s im Anhang überschneiden sich stellenweise mit den Beförderungsbedingungen diese werden allerdings gleichermassen beim Ticketkauf anerkannt und sind auch einzuhalten.

 

§ 2 Ordnung und Sicherheit

(1) Allgemein gültige Bestimmungen:

1. Schilder zur Regelung des Verhaltens der Fahrgäste sind verbindlich.
2. Vom Bahnpersonal gegebene Anweisungen zur Durchführung des Betriebes, zur Aufrechterhaltung von Ruhe, Sicherheit und Ordnung innerhalb der Seilbahnanlage und im Seilbahnverkehr ist unverzüglich Folge zu leisten.
3. Sofern das Seilbahnpersonal keine abweichende Anordnung trifft, ist es nicht gestattet: - die Seilbahnanlagen und die Räume in den Stationen, die nicht bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffnet sind, zu betreten.- die Anlagen, die Betriebseinrichtung und die Fahrbetriebsmittel zu beschädigen oder zu verunreinigen, Hindernisse zu schaffen, die Bahnen oder Fahrbetriebsmittel unbefugt in Bewegung zu setzen, die dem Betrieb oder der Verhütung von Unfällen dienenden Einrichtung zu betätigen, andere betriebsstörende oder betriebsgefährdende Handlungen vorzunehmen oder die Stützen zu besteigen. Für die Beseitigung von Verunreinigungen und Hindernissen sind vom Verursacher die Kosten oder € 100 zu entrichten, sofern er nicht den Nachweis eines geringeren Schadens erbringt- an anderen als dazu bestimmten Stellen und als der dazu bestimmten Seite der Fahrzeuge ein- und auszusteigen.- die Fahrzeuge - auch im Falle einer Störung - außerhalb der Stationen zu verlassen.- während der Beförderung zu rauchen.- während der Fahrt mutwillig mit und in den Sesseln in Längs- und Querrichtung zu schaukeln, sowie das Platzwechseln während der Fahrt- Gegenstände außerhalb der Fahrbetriebsmittel oder der Lifttrassen herauszuhalten, während der Fahrt Gegenstände wegzuwerfen, sowie sich von den Stützen der Anlage abzustoßen
4. Nach der Beendigung der Fahrt sind die Fahrbetriebsmittel sowie Ausstiegsstellen in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.
5. Mitgeführtes Sportgerät darf nicht die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.

§ 3 Beförderung von Personen

(1) Die Betriebszeiten -erste und letzte Fahrt- werden in den Stationen bekannt gemacht. Besondere Vereinbarungen bleiben unberührt.

(2) Auf begründetes Verlangen körperbehinderter Personen werden die Fahrbetriebsmittel zum Ein- und Aussteigen angehalten oder wird ihre Geschwindigkeit herabgesetzt. Eine Gewähr für die Eignung der Anlage zur Beförderung solcher Personen wird nicht übernommen.
1. Für die Beförderung von Fahrgästen gilt:- Es werden Fahrgäste ohne angeschnallte Wintersportgeräte berg- und talwärts befördert sowie Fahrgäste mit angeschnallten Wintersportgeräten nur bergwärts befördert. Das Seilbahnunternehmen kann schneebedingt verlangen, dass die Fahrt nur mit angeschnallten Wintersportgeräten angetreten wird. Als Wintersportgerät gelten Alpinski, Monoski, Snowboard, Swingboard (Swingbo), Langlaufski, Firngleiter und Kurzski von Skibobs.- Bei der Beförderung von Fahrgästen ohne angeschnallte Wintersportgeräte werden je Sessel 4 Personen befördert. Die Beförderung von Fahrgästen mit angeschnallten Swingboard ist nur mit zerlegten Gerät zulässig und setzt voraus, dass der Fahrgast bei der Beförderung nur den mit einer Bindung versehenen Gleitteil des Gerätes benutzt. - Je Sessel werden höchstens zwei Personen mit Skibob befördert, die auf den Außensitzen Platz zu nehmen haben. In einem Sessel dürfen jeweils nur Fahrgäste mit oder ohne angeschnallte(n) Wintersportgeräte(n) bergwärts befördert werden.
2. Für das Verhalten der Fahrgäste vor, während und nach der Beförderung gilt:- Die Fahrgäste haben sich so zu verhalten, dass dadurch die Sicherheit des Seilbahnbetriebes und der Fahrgäste nicht gefährdet sowie die Ordnung und der Betriebsablauf nicht gestört werden.- Die Fahrgäste dürfen nur die bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffneten Bahnanlagen und Räumen in den Stationen betreten.- Die Fahrgäste dürfen nur in Anwesenheit des Stationsbediensteten in den Sessel Platz nehmen. Personen, die beim Ein- und Ausstieg Hilfe wünschen, haben dies dem Stationsbediensteten ausdrücklich bekannt zugeben.- Der Abschlussbügel ist unter Rücksichtnahme auf mitfahrende Fahrgäste unmittelbar nach Besetzen des Sessels zu schließen, während der Fahrt geschlossen zu halten und erst vor Ausstiegsstelle entsprechend dem Fahrgasthinweis zu öffnen.- Während der Fahrt sind das Abspringen, das Schaukeln und das Aufstehen sowie das Rauchen verboten. Wird während der Fahrt die Sesselbahn stillgesetzt, so haben sich die Fahrgäste ruhig zu verhalten und die Anordnungen abzuwarten.- Das Heraushalten oder das Abwerfen von Gegenständen während der Fahrt ist untersagt.- Nach Beendigung der Fahrt ist der Ausstiegsbereich in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.- Die für Fahrgäste des Sesselliftes maßgeblichen, in der Regel durch Symbolschilder erkennbar gemachten Verbote, Gebote und Hinweise sind zu beachten.
3.Für die Beförderung von Kindern gilt:- Kinder mit einer Körpergröße unter 1,10 m müssen auf dem Schoß einer geeigneten Person oder auf deren Nebensitz befördert werden. Die geeignete Person darf nur ein solches Kind mitführen und mit Ausnahme von Skistöcken nichts in den Händen haben.- Kinder mit einer Körpergröße von 1,10 m und 1,25 m werden allein auf einem Sesselsitzplatz befördert, wenn mindestens ein Sitz mit einer geeigneten Person besetzt ist, die mit Ausnahme von Skistöcken nichts in den Händen halten darf.- Als geeignet wird eine Begleitperson insbesondere dann angesehen, wenn sie nach den tariflichen Bestimmungen als erwachsen gilt und zu allenfalls erforderlichen Hilfestellungen(z.B. Öffnen und Schließen der Abschlussbügels) offensichtlich in der Lage erscheint.- Kinder mit einer Körpergröße über 1,25 m werden wie erwachsene Personen befördert.

- Die Beförderung von Kindern auf dem Schoß einer Begleitperson ist unabhängig von der Körpergröße des Kindes zulässig, setzt jedoch voraus, dass dies die Raum- und Gewichtsverhältnisse zulassen.

§ 4 Beförderung von Sachen

(1) Die Mitnahme von Tieren, Handgepäck, Sportgeräten usw. ist nur insoweit gestattet, als dadurch keine unzumutbare Belästigungen und keine Gefahren für Personen, Sachen oder die Bahn entstehen. Bei der Beanspruchung zusätzlicher Sitzplätze kann die Bahn hierfür Zusatzentgelte verlangen.

(2) Die Mitnahme von Schusswaffen, explosionsfähigen, leicht entzündbaren oder ätzenden Stoffen, ist verboten. Für jeglichen Schadensfall aus der Mitführung dieser Gegenstände tragen sie selbst oder ihre Dienstherren die uneingeschränkte Haftung.

§ 5 Ausschluss von der Beförderung / Entzug des Fahrausweises

(1) Von der Beförderung können Personen ausgeschlossen werden:

1. die gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen oder die Anweisungen des Bahnpersonals nicht befolgen.
2. die durch eigenes Fehlverhalten - auch beim Anstellen - für Fahrgäste eine unzumutbare Belästigung darstellen oder den Betriebsablauf erheblich stören.
3. die betrunken sind.
4. die es unternehmen, sich ohne gültigen Fahrausweis oder mit einer auf eine andere Person ausgestellten Fahrberechtigung befördern zu lassen, d.h. Liftkarten von Dritten erwerben, die nicht an den Kassen des Skigebietes Oberwiesenthal Kasse FSB GmbH und LGOmbH ausgestellt wurden.
5. die mit ansteckenden oder ekelerregenden Krankheiten behaftet sind oder den Anstand von Sitte und Moral verletzen. 

(2) Der Fahrausweis kann Personen auf Dauer oder zeitweise entzogen werden:           

1. die Sicherheit an Seilbahn- und Liftanlagen gefährden.           
2. die Weisungs- u. Verbotstafeln missachten oder Anweisungen des Bahnpersonals nicht folgen.           
3. die gesperrte oder geschlossene Pisten befahren oder auch abseits der Pisten (Wald) fahren.           
4. die rücksichtslos fahren und andere Personen dadurch gefährden oder dadurch verletzen.
5. die sich betriebsschädigend gegenüber der LGOmbH verhalten.
Eine Rückerstattung des Entgeldes findet in Fällen nach §5 Abs.1 und Abs.2 nicht statt.

(3) Neben dem Entzug des Fahrausweises bleibt eine Anzeige im Straf- oder Bußgeldverfahren vorbehalten.

§ 6 Fahrpreise und Fahrausweise

(1) Die Benutzung der Anlagen ist nur Personen gestattet, für die ein Fahrausweis gelöst ist. Der Fahrgast ist verpflichtet, auf Verlangen den Fahrausweis jederzeit zur Prüfung vorzulegen und diesen bestimmungsgemäß an sich zu tragen.

(2) Die Fahrpreise werden durch Aushang in den Stationen bekannt gegeben.

(3) Anspruch auf ermäßigte Fahrpreise für Gruppen usw. besteht nur, wenn diese geschlossen angereist sind. Gruppen die erst am Ort der Beförderung zusammengestellt werden, können als solche nicht anerkannt werden. In Zweifelsfällen haben die Fahrgäste die Voraussetzung für eine Ermäßigung des Fahrpreises nachzuweisen.

(4) Bei Verlust oder bei nicht oder nur teilweiser Benutzung eines Einzel- oder Tagesskipässen oder einer Punktekarte wird kein Ausgleich gewährt.

(5) Teilrückvergütungen für Mehrtagesskipässe nach Wintersportunfällen erfolgen nur bei ärztlich bestätigtem Skiunfall und unverzüglicher Hinterlegung des Skipasses an einer Skipassverkaufsstelle. Für die Rückvergütung ist nicht der Tag des Unfalles maßgebend,sondern der Tag der Hinterlegung. Das Ausmaß der Rückerstattung ist in den Tarifbestimmungen festgelegt.

(6) Die Fahrausweise sind nicht übertragbar. Fotokontrolle möglich.

§ 7 Erhöhtes Beförderungsentgelt

(1) Ein Fahrgast ist zu Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet, wenn er:

1. sich keinen gültigen Fahrausweis beschafft hat.
2. sich einen gültigen Fahrausweis beschafft hat, diesen jedoch bei einer Überprüfung nicht vorweisen kann.
3. den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich bei Durchschreiten der Sperre oder Kontrolle entwertet hat oder entwerten ließ.
4. den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Überprüfung vorlegt.
5. widerrechtlich einen Fahrausweis benutzt oder mit einem gefälschten Fahrausweis angetroffen wird. Eine Anzeige im Straf- oder Bußgeldverfahren bleibt vorbehalten. Die Vorschriften unter den Nummern 1. und 3. werden nicht angewendet, wenn das Beschaffen oder die Entwertung des Fahrausweises aus Gründen unterblieben ist, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat.

(2) Das erhöhte Beförderungsentgelt des Abs. 1 beträgt das zweifache des für diese Beförderung vorgesehenen Fahrpreises, mindestens jedoch 25 €.

(4) Etwaige weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 8 Entbindung von der Beförderungspflicht

Ereignisse höherer Gewalt, z.B. Witterungsverhältnisse, Sturm ab 14 m/s, Gewitter, Aussperrung, Betriebsstörungen oder unvorhersehbare Umstände, die die Sicherheit des Fahrbetriebes beeinträchtigen können, lassen die Beförderungspflicht um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit verschieben oder wegen nicht behebbaren oder nicht zeitgerechten Behebung entfallen. Ein Anspruch auf Rückvergütung besteht in diesen Fällen nicht. Das Seilbahnunternehmen ist Maßgabe des Fahrplanes zur Beförderung verpflichtet, wenn den geltenden Rechtsvorschriften und Beförderungsbedingungen sowie den in Interesse von Sicherheit und Ordnung getroffenen Anordnungen des Seilbahnunternehmens entsprochen.

§ 9 Haftung und Schadensersatz

(1) Die Bahn haftet nach den jeweils gültigen unabdingbaren gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Haftpflichtgesetztes.

(2) Für Verschulden haftet die Bahn nur, wenn ihr, den gesetzlichen Vertretern, den leitenden Angestellten oder den Erfüllungshilfen (einschl. Hilfskräften) Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

§ 10 Datenschutz

Eine Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten des Fahrgastes erfolgt unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste und des Seilbahnbetriebes, sowie zur Vermeidung missbräuchlicher Nutzung von Fahrausweisen werden die Zugangsbereiche - auch zeitweise- mit einer Viedoeanlage überwacht sowie an einigen Zutrittsstellen der Aufstiegshilfen Fotokontrollen mittels elektronischer Lesegeräte durchgeführt. Dies wird durch Hinweisschilder erkennbar gemacht. Der Fahrgast ist mit der Videoüberwachung und der Aufzeichnung von Bildern einverstanden. Die Aufzeichnung erfolgt ausschließlich zur Wahrung des Hausrechts und der betrieblichen Sicherheitsinteressen. Die Daten werden unverzüglich gelöscht, wenn sie zur Erreichnung des Zweckes nicht mehr erforderlich sind. Die einschlägigen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes werden eingehalten.

§11 Fundsachen

Wer eine verlorene Sache auf dem Seilbahngelände findet und an sich nimmt, ist verpflichtet, diese unverzüglich gemäß § 978 BGB dem Seilbahnpersonal zu übergeben.

§ 12 Verjährung

(1) Bei Ansprüchen aus dem Beförderungsvertrag richtet sich die Verjährung im übrigen nach den allgemeinen Vorschriften.

§ 13 Erfüllungsort und Gerichtsstand

(1) Erfüllungsort ist der Sitz der Bahn.

§ 13 Teilnichtigkeit

Sollte einzelne Bestimmungen dieser Beförderungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein, so bleiben die übrigen Vorschriften verbindlich.

Beförderungsbedingungen der Liftgesellschaft Oberwiesenthal mbH           

Stand Oktober 2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB´s)

der Liftgesellschaft Oberwiesenthal mbH

§ 1 Geltungsbereich

1. Siehe oben gennte Beförderungsbedingungen der LGOmbH -§1 Geltungsbereich.

§ 2 Ordnung und Sicherheit
A) Allgemein gültige Bestimmungen

1. Schilder zur Regelung des Verhaltens der Fahrgäste sind verbindlich.
2. Vom Bahnpersonal gegebene Anweisungen zur Durchführung des Betriebes, zur Aufrechterhaltungvon Ruhe, Sicherheit und Ordnung innerhalb der Bahnanlagen und im Bahnverkehr ist unverzüglichFolge zu leisten.
3. Sofern das Bahnpersonal keine abweichende Anordnung trifft, ist es nicht gestattet:
a) die Bahnanlage und die Räume in den Stationen, die nicht bestimmungsgemäß der Allgemeinheit oder den Fahrgästen geöffnet sind, zu betreten,
b) die Anlagen, die Betriebseinrichtung und die Fahrbetriebsmittel zu beschädigen oder zu verunreinigen, Hindernisse zu schaffen, die Bahnen oder Fahrbetriebsmittel unbefugt in Bewegung zusetzen, die dem Betrieb oder der Verhütung von Unfällen dienenden Einrichtungen zu betätigen, andere betriebsstörende oder betriebs-gefährdende Handlungen vorzunehmen oder die Stützen zu besteigen c) an anderen als dazu bestimmten Stellen und als der dazu bestimmten Seite der Fahrzeuge ein-und auszusteigen d) die Fahrzeuge –auch im Falle einer Störung –außerhalb der Stationen zu verlassen e) während der Beförderung zu rauchen f) Gegenstände außerhalb der Fahrbetriebsmittel oder der Lifttrasse herauszuhalten, während der Fahrt Gegen-stände wegzuwerfen sowie sich von den Stützen der Anlage abzustoßen.
4. Nach Beendigung der Fahrt sind die Beförderungsfahrzeuge sowie Ausstiegsstellen in der angezeigten Richtung zügig zu verlassen.
5. Mitgeführtes Sportgerät darf nicht die Sicherheit der Fahrgäste gefährden.
6. Für die Beseitigung von Verunreinigungen und Hindernissen sind vom Verursacher die Kosten oder € 25,00 zu entrichten.
B) Bestimmungen für die Beförderung mit 4er SB
1. Das mutwillige Schaukeln mit und in den Fahrbetriebsmitteln in Längs-und Querrichtung sowie das Platz-wechseln während der Fahrt ist verboten.
2. Kinder unter 1.25 m dürfen die Sesselbahn nur benutzen, wenn sie auf dem Schoß einer Aufsichtsperson befördert werden.
3. Die Sicherungsbügel ist nach Beginn der Fahrt sofort zu schließen und am Ausstieg zu öffnen. (Hinweisschild beachten)
C) Bestimmungen für die Beförderung mit Schlepplift
1. Die Benutzung des Schleppliftes setzt voraus, dass der Fahrgast die erforderliche Übung und Fertigkeit für eine sichere Beförderung besitzt, damit er Dritte und den Betriebsablauf nicht gefährdet.
2. Schlepplifte sind bestimmungsgemäß zu benutzen. Es ist insbesondere nicht gestattet:
a) weitere Personen mitzuschleppen; das Mitnehmen von Kindern kann vom Bahnpersonal zugelassen werden,
b) mutwillig aus der Spur zu fahren (Slalomfahren),
c) sich ohne Notlage nur mit den Händen am Bügel festzuhalten und schleppen zu lassen, es sei denn,dass die Bauart des Schleppliftes dies erfordert,
d) den Schleppbügel zwischen die Beine zu nehmen, soweit es sich nicht um Schleppteller handelt,
e) die Schlepptrasse außer zur Beförderung zu betreten.
3. Das Queren der Schlepptrasse ist nur an übersichtlichen Stellen mit Rücksichtnahmen auf die bergauf fahrenden Skifahrer erlaubt und hat zügig zu erfolgen; der Schleppbetrieb hat Vorrang.
4. Die Fahrt hat bis zum dafür vorgesehen Abhängepunkt in der Bergstation zu erfolgen. Vorzeitiges Abhängen vom Schleppbügel ist nicht gestattet. Bei einem Sturz während der Fahrt sind die Schleppbügel usw. sofort freizugeben; die Schlepptrasse ist unverzüglich freizumachen.
5. Die Benutzung von Schleppliften mittels Schlitten ist nicht gestattet, ausgenommen ist die Beförderung von Rettungsgeräten.
6. Andere Sportgeräte, welche als Skisportgeräte zugelassen sind, werden nur nach Absprache mit dem Betriebspersonal befördert.
7. Snowboards, Ski oder andere Skisportgeräte müssen mit Stoppern ausgerüstet oder mittels Fangriemen am Fuß des Benutzers befestigt sein.
8. Snowboardfahrer müssen bei der Fahrt im Schlepplift den Schuh aus der rückwärtigen Bindung nehmen und den Fuß frei auf eine rutschfeste Unterlage zwischen den Bindungen auf dem Brett abstützen.
D) Die Regelungen des § 35 Skihangordnung gemäß § 1 (3) sind Bestandteil der AGB.

§ 3 Beförderung von Personen
1. Der Fahrgast hat Anspruch auf Beförderung, soweit nach den gesetzlichen Bestimmungen oder sonstigen Vorschriften eine Beförderungspflicht besteht und die Beförderung mit den vorhandenen Anlagen möglich und zulässig ist. § 8 bleibt unberührt.
2. Die Beförderungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. Besondere Vereinbarungen bleiben unberührt, das gilt auch für im Fahrplan nicht vorgesehene Fahrten.
3. Auf begründetes Verhalten körperbehinderter Personen werden die Fahrbetriebsmittel zum Ein- und Aussteigen angehalten oder wird ihre Geschwindigkeit herabgesetzt. Eine Gewähr für die Eignung der Anlagen zur Beförderung solcher Personen wird nicht übernommen.
4. Noch nicht schulpflichtige Kinder dürfen Sesselbahnen in der Regel nur benutzen, wenn sie mit Erwachsenen zusammen befördert werden.

§ 4 Beförderung von Sachen

1. Die Mitnahme von Tieren, Handgepäck und Sportgeräten usw. ist nur insoweit gestattet, als dadurch keine unzumutbaren Belastungen und keine Gefahren für Personen, Sachen oder die Bahn entstehen. Sportgeräte sind –soweit vorhanden–in den dafür bestimmten Haltevorrichtungen unterzubringen. Bei der Beanspruchung zusätzlichen Fahrgastraumes kann die Bahn hierfür Zusatzentgelte verlangen.
2. Die Mitnahme von Schusswaffen, explosionsfähigen, leicht entzündbaren oder ätzenden Stoffen ist verboten, es sei denn, dass sie von Personen in Ausübung hoheitlicher Aufgaben oder von Jagdberechtigten mitgeführt werden. Für jeglichen Schadensfall aus der Mitführung dieser Gegenstände tragen sie selbst oder ihre Dienstherren die uneingeschränkte Haftung.

§ 5 Ausschluss von der Beförderung
A)
Von der Beförderung können Personen ausgeschlossen werden:
1. die gegen die Beförderungsbedingungen verstoßen oder die Anweisungen des Bahnpersonals nicht befolgen,
2. die durch eigenes Fehlverhalten –auch beim Anstellen–für Fahrgäste eine unzumutbare Belästigung darstellen, den Betriebsablauf erheblich stören oder den Betrieb in unzumutbarer Weise schädigen.
3. die betrunken sind,
4. die es unternehmen, sich ohne gültigen Fahrausweis oder mit einer auf eine andere Person ausgestellte Fahrberechtigung befördern zu lassen.
5. die mit ansteckenden bzw. ekelerregenden Krankheiten behaftet sind oder den Anstand verletzen.
B) Der Fahrausweis kann Personen zeitweise oder auf Dauer entzogen werden,
1. die die Sicherheit an Bahn -und Liftanlagen gefährden,
2. die Verbote, Gebote und Hinweise missachten.
3. die gesperrte oder geschlossene Pisten befahren,
4. die bezeichnete Wald-, Wild-und Schongebiete betreten oder befahren.
5. die durch Missachtung der FIS –Regeln Dritte gefährden oder verletzen.
Eine Rückerstattung des Endgeldes findet in Fällen nach § 5 Abs.1 und Abs.2 nicht statt.
C) Neben dem Entzug des Fahrausweises bleibt eine Anzeige im Straf-oder Bußgeldverfahren vorbehalten.

§ 6 Fahrpreise und Fahrausweise
1. Die Benutzung der Anlagen ist nur Personen gestattet, für die ein Fahrausweis gelöst ist. Der
Fahrgast ist verpflichtet, auf Verlangen den Fahrausweis jederzeit zur Prüfung vorzulegen und diesen bestimmungsgemäß bei sich zu tragen.
2. Der Fahrausweis ist grundsätzlich nicht übertragbar. Ausnahmen bestimmt der Tarif.
3. Für Inhaber von persönlichen Zeitfahrausweisen besteht Ausweispflicht. Kinder und Jugendliche müssen ihr Alter ausweisen, sofern das Alter nicht aufgrund der Körpergröße einwandfrei festgestellt werden kann.
4. Die Fahrpreise werden durch Aushang in den Stationen bekannt gegeben.
5. Bei Verlust oder bei nicht oder nur teilweise Benutzung eines Einzel-oder Zeitfahrausweises wird im Grundsatz kein Ausgleich gewährt.
6. Eine anteilmäßige Rückerstattung des Fahrpreises wird nur für Mehrtagespässe bei Krankheit oder Skiunfall gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung und des Fahrausweises gewährt. Maßgebend für die Erstattung ist der Tag der Antragstellung bei der 4er SB.
7. Bei Verlust des Fahrausweises wird im Grundsatz kein Ausgleich gewährt.

§ 7 Erhöhtes Beförderungsentgelt
1. Ein Fahrgast ist zur Zahlung eines erhöhten Beförderungsentgeltes verpflichtet, wenn er:
a) sich keinen gültigen Fahrausweis gekauft hat,
b) sich einen gültigen Fahrausweis gekauft hat, diesen jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen kann,
c) den Fahrausweis nicht oder nicht unverzüglich beim Durchschreiten der Sperre oder Kontrolle
entwertet hat oder entwerten ließ,
d) den Fahrausweis auf Verlangen nicht zur Überprüfung vorlegt,
e) widerrechtlich einen Fahrausweis benutzt-insbesondere dann, wenn er den Fahrausweis von einem Dritten erworben oder sonst erlangt hat -oder mit einem gefälschten Fahrausweis angetroffen wird. Eine Anzeige im Straf-oder Bußgeldverfahren bleibt vorbehalten. Die Vorschriften unter den Nummern 1 und 3 werden nicht angewendet, wenn das Beschaffen oder die Entwertung aus Gründen unterblieben ist, die der Fahrgast nicht zu vertreten hat.
2. Das erhöhte Beförderungsentgelt des Abs. 1 beträgt das Zweifache des für diese Beförderung
vorgesehenen Fahrpreises, mindestens jedoch 25,00 €.
3. Etwaige weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 8 Entbindung von der Beförderungspflicht
Ereignisse höherer Gewalt, z.B. Witterungsverhältnisse sowie Streik, Aussperrung, Betriebsstörungenoder unvorhersehbare Umstände, die die Sicherheit des Fahrbetriebes beeinträchtigen können,lassen die Beförderungspflicht um die Dauer der Behinderung und einer angemessenen Anlaufzeit verschieben oder wegen nicht behebbaren Behinderungen oder nicht zeitgerechten Behebungen entfallen. Ein Anspruch auf Rückvergütung besteht in diesen Fällen nicht. Ebenso erfolgt keine Rückvergütung bei Schließung von Pisten, bei witterungsbedingten Einbußen sowie für nicht benutzte Fahrkarten infolge Krankheit, Verletzung oder vorzeitiger Abreise.

§ 9 Haftung und Schadenersatz

1. Die 4er SB haftet nach den jeweils gültigen unabdingbaren gesetzlichen Bestimmungen.
2. Im Übrigen haftet die 4er SB nur für Verschulden, wenn ihr, den gesetzlichen Vertretern, den leitenden Angestellten oder den Erfüllungsgehilfen (einschl. Hilfskräften) Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt nicht, wenn Leben, Körper oder Gesundheit des Geschädigten betroffen sind.
3. Hiervon abweichend haftet die 4er SB nicht für vorsätzlich verursachte Schäden, die entweder an
Fahrzeugen oder Anhängern entstehen, bzw. durch den Gebrauch eines Pistenfahrzeuges oder Anhängers verursacht werden.
4. Die 4er SB haftet insbesondere nicht für die mit der sportlichen Betätigung verbundenen sowie für die den Bergen und der Witterung eigentümlichen Gefahren.
5. Alle nicht ausdrücklich erwähnten Ansprüche–insbesondere auch wegen Versäumnis von Zug-und Busanschlüssen –sind, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

§ 10 Datenschutz

Eine Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Nutzung personenbezogener Daten des Fahrgastes erfolgt unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste und des Seilbahnbetriebs, sowie zur Vermeidung missbräuchlicher Nutzung
von Fahrausweisen werden die Zugangsbereiche -auch zeitweise-mit einer Videoanlage überwacht sowie an einigen Zutrittsstellen der Aufstiegshilfen Fotokontrollen mittels elektronischer Lesegeräte durchgeführt. Dies wird durch Hinweisschilder erkennbar gemacht. Der Fahrgast ist mit der Videoüberwachung und der Aufzeichnung von Bildern einverstanden. Die Aufzeichnung erfolgt ausschließlich zur Wahrung des Hausrechts und der betrieblichen Sicherheitsinteressen. Die Daten  werden unverzüglich gelöscht, wenn sie zur Erreichung des Zwecks nicht mehr erforderlich sind. Die
einschlägigen Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes werden eingehalten.

§ 11 Verjährung
Die Verjährungsfrist bemisst sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

§ 12 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz der 4er SB.

§ 13 Teilnichtigkeit

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB´s ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein, so bleiben die übrigen Vorschriften verbindlich.

§ 14 Vertragsschluss

Mit dem Erwerb eines Beförderungstickets werden die AGB vom Käufer anerkannt und sind Teil des
Beförderungsvertrages.

 

Stand 2013

 

 

 

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